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Gute Ideen bedeuten bares Geld. Deshalb ist es für Unternehmen besonders wichtig, die eigene Innovationskraft zu entdecken und zu fördern. Mitarbeiter spielen hierbei eine sehr große Rolle. Denn mit ihrer kollektiven Intelligenz und Kreativität können großartige Ideen entstehen, die für ein Unternehmen unglaublich wichtig sind. Im Vergleich mit den anderen EU-Staaten landet Deutschland im Ranking zur Innovations-Kraft (European Innovation Scoreboard 2017) allerdings nur auf dem fünften Platz – hinter Schweden, Dänemark, Luxemburg und Finnland. Das liegt allerdings nicht an der mangelnden Motivation der Mitarbeiter.

In einer Studie hat die Personalberatung Hays gemeinsam mit der TU München, der Gesellschaft für Wissensmanagement und der Zukunftsallianz Arbeit & Gesellschaft untersucht, was sich Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer wünschen, um kreativer arbeiten zu können. Viele Mitarbeiter haben ein großes Interesse an Innovation im eigenen Unternehmen – sehen sich aber häufig durch vorhandene Strukturen gehindert.

So geben zwei Drittel der Teilnehmer an, dass sie sich mehr Freiheit und Souveränität im Unternehmen wünschen. Explizit nennen sie hier den Wusch nach flexiblen Arbeitszeiten und -orten. Von der Führungsriege erwarten Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer mehr Mut zu einer Experimentierkultur. Dieser Wunsch ist vor allem bei der älteren Generation besonders stark. Auch beim Thema Mitbestimmungsrechte sind viele Mitarbeiter unzufrieden. Drei Viertel geben an, dass sie motivierter wären, wenn sie mehr Mitbestimmungsrechte bei der Produktentwicklung oder unternehmerischen Entscheidungen hätten. 80 Prozent der Studien-Teilnehmer glauben, dass mehr direkte Demokratie im Betrieb zu einer höheren Produktivität führen würde.

Mit diesem Wissen können Führungskräfte Maßnahmen ergreifen, die Innovationen im Unternehmen fördern. Denn sie spielen bei der Innovations-Entwicklung eine entscheidende Rolle und können Prozesse zur Ideenentwicklung gestalten. Durch aktive Einbindung der Mitarbeiter kann ein Ideenpool geschaffen werden, der für ein Unternehmen immens wertvoll ist. Helfen können dabei spezielle Werkzeuge, die man Angestellten an die Hand gibt. Mit dem FlowBoard können beispielsweise kleine Probleme für alle sichtbar gemacht und durch Lösungsvorschläge aus dem Kollegenkreis nachhaltig beseitigt werden. Diese Maßnahme folgt der Kaizen-Philosophie zur Prozessoptimierung. Löst man viele kleine Probleme auf diese Art, erhöht sich die Ressourcenkapazität für andere Arbeiten – beispielsweise durch Zeitersparnis bei bestimmten Prozessen.

FlowBoard zur täglichen Prozessoptimierung im Team

Sinnvoll kann auch die Einrichtung eines Innovation Space sein. Ein solcher Ideenraum ist ein Brutkasten von Innovationsaktivitäten und unterscheidet sich durch seine Ausstattung, Einrichtung und Gestaltung von anderen Seminar- und Besprechungsräumen. Der multisensorische, flexible Raum schafft ein ideenförderndes Umfeld und stellt alle notwendigen Werkzeuge und Flächen zur Verfügung, um Ideen strukturiert und über einen längeren Zeitraum weiterzuentwickeln – und in Form von einfachen Modellen vorab zu testen.

Zusammengefasst lässt sich also sagen, dass Mitarbeiter durchaus motiviert sind, aktiv an einer Ideenkultur teilzuhaben. Sie fühlen sich aber häufig durch vorhandene Strukturen eingeschränkt und brauchen Werkzeuge, um Ideen zu entwickeln und diese für alle verständlich darzustellen. Wie man ein modernes Ideenmanagement im Unternehmen einführen kann, vermitteln wir in einem zweitägigen Kompaktkurs. Hier diskutieren wir unter anderem, wie alle Mitarbeiter in das Ideenmanagement eingebunden werden, welche Maßnahmen sich für welche Unternehmensgröße anbieten und was Voraussetzungen für erfolgreiche Ideen im Unternehmen sind.

Warum es das papierlose Büro nicht geben wird