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Jobs ver­än­dern sich oder fal­len weg und neue, span­nen­de Jobs ent­ste­hen – das ist eines der ers­ten sicht­ba­ren Resultate der Digitalisierung. Innerhalb der nächs­ten 10 bis 20 Jahre dro­hen mehr als 50% der Stellen durch Maschinen, Software oder künst­li­che Intelligenz ersetzt zu wer­den, so eine Studie der ING DiBa. Dies betrifft beson­ders Jobs mit rou­ti­nier­ten Arbeitsabläufen wie bspw. Taxifahrer, Dolmetscher, Produktionshelfer oder Bankberater. Auch ande­re Jobs wer­den sich ver­än­dern. Der Routine-Teil der Arbeit fällt weg, der kom­ple­xe Teil bleibt. Beispielsweise könn­ten bei einem Vertriebsmitarbeiter Aufgaben wie Angebotserstellung und Kundendaten-Verwaltung auto­ma­ti­siert wer­den. So bleibt mehr Zeit für stra­te­gi­sche Gedanken sowie für die per­sön­li­che Kundenbetreuung.

Waverly Labs baut ein Produkt, dass live übersetzt.
Das Ende des Simultan-Dolmetschers: Dank Waverly Labs unter­hal­ten sich zwei Menschen in unter­schied­li­chen Sprachen. Die Übersetzung über­nimmt ein klei­ner Ohrstöpsel für 249 Dollar.

Keine Panik – es ist noch nicht zu spät!

Veränderungen sind ein schlei­chen­der Prozess und es wer­den sicher­lich nicht alle Änderungen direkt in den nächs­ten Jahren ein­tre­ten. Es könn­te auch sein, dass die pro­gnos­ti­zier­ten Veränderungen ganz anders ein­tre­ten. So stell­ten sich Vordenker Anfang des 20. Jahrhunderts für die Zukunft flie­gen­de Häuser vor. Doch statt flie­gen­der Häuser wur­den inner­halb von nur 12 Jahren die Pferdekutschen durch Autos abge­löst. Dennoch soll­ten die Prognosen ernst genom­men wer­den, sodass Unternehmen jetzt anfan­gen müs­sen, sich auf die Veränderungen vor­zu­be­rei­ten. Notwendig sind dazu in Zukunft genau drei ganz mensch­li­che Fähigkeiten, die über die des Computers hin­aus­ge­hen:

1. Kreativität
2. Kommunikation
3. Empathie

Kreativität als Wunderwaffe erfordert Änderung der Unternehmenskultur

Laut Thomas Rabe, CEO des Bertelsmannkonzerns, steht uns nicht eine Epoche der Technologie, son­dern der Kreativität bevor. Das Mitspielen in die­ser Epoche erfor­dert die Änderung der Unternehmenskultur vie­ler Firmen hin zu einer Ideenkultur. Aus star­ren, stark hier­ar­chi­schen Strukturen müs­sen fle­xi­ble, netz­werk­ar­ti­ge Unternehmenskulturen wer­den. Nur so kön­nen krea­ti­ve Potentiale der Mitarbeiter ent­fal­tet und Ideenquellen ent­deckt wer­den.

Die wich­tigs­ten Komponenten für die­sen Schritt sind die fol­gen­den:

Wissen/ Können
Dies kann durch Weiterbildung der Mitarbeiter z.B. in Form von Seminaren, Workshops, o.ä. erlangt wer­den.

Umgebung
Um krea­tiv den­ken zu kön­nen, spie­len moder­ne Arbeitsräume eben­falls eine gro­ße Rolle. Zu rea­li­sie­ren ist dies bei­spiels­wei­se mit Innovationsräumen, die mög­lichst alle Sinne akti­vie­ren und einen Perspektivwechsel ermög­li­chen. Beispiele für Innovationsräume fin­den Sie hier.

Inspiration
Der drit­te Punkt wird ins­be­son­de­re durch die Räume rea­li­siert, aber auch durch inspi­rie­ren­den Input, der über den Tellerrand hin­aus­geht. Eine Idee, wel­cher Input die Inspiration för­dern könn­te, fin­den Sie hier.

Das Dreicek der Ideenkultur: Inspiration, Innovationsräume, Wissen

Bitte warten Sie – nicht!

Ob die Veränderungen nun in 5, 8 oder 10 Jahren spür­bar wer­den, ist letzt­end­lich egal. Die Welt wird digi­tal und Unternehmen müs­sen jetzt in die krea­ti­ven Fähigkeiten ihrer Mitarbeiter inves­tie­ren. Denn der Rohstoff „Wissen“ kommt über­wie­gend von Maschinen. Der ech­te Schatz liegt dann in der Fähigkeit, das Wissen zu über­ra­schend neu­en Dingen zu kom­bi­nie­ren – und damit bis­her unge­lös­te Probleme zu lösen.