+49 (0)211 96 66 81-0 hallo@neu-innovation.de

Im Zirkus gibt es vie­le auf­re­gen­de Rollen: Dompteure, Zauberer, Jongleure, Drahtseilkünstler. Doch fra­gen Sie mal ein Kind, wer in der Manege nicht feh­len darf. Die Antwort lau­tet: Clown. Der komi­sche Kerl mit den viel zu gro­ßen Schuhen und der roten Nase stol­pert töl­pel­haft umher und tut selt­sa­me Dinge, hat aber die Lacher auf sei­ner Seite. Bei klei­nen Zirkusbesuchern bleibt er des­halb beson­ders gut in Erinnerung – und ist der heim­li­che Star der Show.

Nicht nur aus dem Zirkus ist der Clown nicht weg­zu­den­ken. Er spielt auch außer­halb der Manege eine Schlüsselrolle. Zu die­sem Ergebnis kommt eine Studie der NASA. Die US-Weltraumbehörde hat für ihre geplan­te bemann­te Marsmission unter ande­rem unter­sucht, wie Gruppendynamik in iso­lier­ten Teams funk­tio­niert. Mit einem auch für den Arbeitsalltag unter Normalbedingungen wich­ti­gen Ergebnis: Ohne Spaßmacher geht es nicht.

Das Team ist nur so gut wie sein Clown

Das Ergebnis der NASA-Studie ist nicht nur für Astronauten oder Menschen in Extremsituationen inter­es­sant. Sondern für alle, die regel­mä­ßig in fes­ten Teams arbei­ten. Denn die, so die Studie, funk­tio­nie­ren nur dann, wenn die Zusammensetzung stimmt.

Gruppendynamik zeich­net sich haupt­säch­lich durch zwei Dinge aus: Erstens bil­den sich in Gruppen in der Regel Untergruppen, weil Menschen mit ähn­li­chen Interessen sich zusam­men­tun. Zweitens wer­den bestimm­ten Gruppenmitgliedern inof­fi­zi­el­le Rollen zuge­schrie­ben: Etwa die des Anführers oder die des Clowns.

Die opti­ma­le Zusammensetzung eines Teams besteht der Studie zufol­ge im Grunde aus zwei Komponenten: Die inof­fi­zi­el­len Rollen müs­sen mit den offi­zi­el­len über­ein­stim­men. Der Chef muss also unbe­dingt auch Anführer sein. Zum ande­ren braucht es in jedem gut funk­tio­nie­ren­den Team einen Clown.

Geschichtenerzähler, Vermittler und Stimmungsmacher

Der hat näm­lich dank sei­nes her­aus­ste­chen­den, mit­rei­ßen­den Humors die Fähigkeit gute Stimmung zu ver­brei­ten. Aber nicht nur das. Er erkennt und löst auch Spannungen zwi­schen ande­ren, bevor sie für das gesam­te Team zum Problem wer­den.

Doch der Clown ist nicht ein­fach ein lus­ti­ger Typ, son­dern auch ein Mensch, der ger­ne Geschichten erzählt. Weil die sich an alle rich­ten, kön­nen Sie auch Brücken zwi­schen Untergruppen schla­gen.

Warum der Spaßvogel eine Bühne braucht

Obwohl der Clown eine der belieb­tes­ten Zirkusfiguren ist, stößt er nicht über­all auf Gegenliebe. Man den­ke nur an die eige­ne Schulzeit zurück. Da taten die meis­ten Lehrer alles, um dem Klassenclown bloß kei­ne Bühne zu bie­ten. Sorgte er für Lacher, wur­de er vor die Tür geschickt.

Damit den Büroclown nicht das glei­che Schicksal ereilt, soll­ten Arbeitgeber sei­ne Talente för­dern. Auch er braucht eine Bühne und Platz zum Herumalbern. Das muss ja nicht gleich eine Zirkusmanege sein.

Ein Kreativraum, in dem der Clown mit sei­nen Teamkollegen zusam­men­tref­fen, an Ideen her­um spin­nen und sei­ne Geschichten erzäh­len kann, ist völ­lig aus­rei­chend.

Ein Spaßvogel, der am Computer Dienst nach Vorschrift macht, bringt nie­man­den zum Lachen. Und so lan­ge die Späße nicht auf Kosten ande­rer gehen: Manege frei für den Clown – auch im Bürozirkus!

Übrigens: Jonglierbälle und rote Nasen sind nicht unbe­dingt nur etwas für Clowns, son­dern kön­nen sich für alle Mitarbeiter in einem Unternehmen als wah­re Inspirationsquelle erwei­sen. Mit unse­ren Kreativräumen und Innovation Spaces spre­chen wir alle Sinne an. Neben den uns wohl bekann­ten ger­ne auch den des viel zu häu­fig ver­nach­läs­sig­ten Kindes im Erwachsenen. Denn die bes­ten Ideen ent­ste­hen oft aus den selt­sams­ten Spinnereien.

Das große Handbuch Innovation: 555 Methoden und Instrumente für mehr Kreativität und Innovation im Unternehmen von Benno van AerssenDetails zum Buch