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Team-Office-Prinzip: Anwendung

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Das Team-Office-Prinzip in der Anwendung

Jedes moderne Bürokonzept würde sich selber im Weg stehen, wenn es nur eine Schablone liefert. Dadurch, dass jede Organisation einzig ist, braucht es eine andere Herangehensweise an die Gestaltung der Arbeitsumgebung. Copy-Paste kann nicht funktionieren, solange der Faktor Mensch und die jeweilige Marktsituation berücksichtigt werden. Das Team-Office-Prinzip liefert daher einen Bauplan, der zu einer flexiblen Lösung auf Basis von Einzelelementen führt. Kombiniert zu Gruppenmodulen, wirkt sich dies wertsteigernd für die Organisation und die Beschäftigten aus. Um das Prinzip zu veranschaulichen, betrachten wir nachfolgend ein exemplarisches Büro, das nach dem Team-Office-Prinzip geplant wurde:

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Das Team-Office-Prinzip nutzt die Erkenntnis, dass Menschen in Gruppengrößen von 15 Personen maximal gut zusammenarbeiten. Alles darüber führt zu sinkendem Vertrauen und der Bildung von Untergruppen. Da aber nie alle in einem Team gemeinsam an einem Projekt arbeiten und anwesend sind, können wir die Gruppenstärke für die Raumplanung auf 20 Personen pro Team-Modul erhöhen.

Ein Team-Modul besteht dabei aus einzelnen Zonen, in den die Vernetzung und das Teamwork stärker gefördert werden, als die Einzelarbeit. So bildet das Kernstück ein Marktplatz mit Küche und zentraler Kaffeemaschine, wo sich Wege automatisch kreuzen (dunkelgrün). Strategisch dazu positioniert liegen dann Workshop-, Besprechungs- und Videokonferenzbereiche (mittelgrün). Zonen für Rückzug, Einzel- und Stillarbeit sowie Telefonate liegen am Rand, wo Begegnung weniger gewünscht ist (gelbgrün).

Der Grundgedanke des Team-Office-Prinzips: Für echtes Teamwork braucht es menschliche Nähe und familienähnliche Verbundenheit. Dabei ist der Schreibtisch, als Symbol für Einzelarbeit, sekundär. Ein Team-Office wird immer um die Kommunikationsbereiche herum geplant. Feste Schreibtischplätze bilden im Team-Office die Ausnahme, da mobile Arbeit ein zentraler Konzeptbaustein ist.

Je nach Unternehmensgröße lassen sich 20er-Team-Module beliebig replizieren und verbinden. Dabei teilen sich dann bis zu vier Module einen gemeinsamen Marktplatz, der teamübergreifende Begegnungen fördert. Das reduziert Silobildung – ein typisches Problem in vielen Unternehmen. Nachfolgendes Beispiel kombiniert vier Module für bis zu 80 Beschäftigte:

Team-Office-Prinzip moderne Arbeitswelt Kreativraum Konzept agiler Workshopraum Recruitment Ideenkultur Desk Sharing Teamgeist Innenarchitektur Personal Transformation Flexible Schreibtische Workspace

Der zentrale Marktplatz ist Küche und Ad-Hoc-Meetingzone in einem. Ab drei kombinierten Modulen wird er zusätzlich zur Eventfläche und bietet Platz für ein Gastronomie-Konzept mit Serviceangebot. Außerdem verändern einzelne Räume ihre Funktion – so kommen, je nach Bedarf, ein Raum für Kinderbetreuung oder ein Sportraum dazu.

Beim Team-Office-Prinzip wird das Gebäude von innen nach außen in enger Partizipation mit den Beschäftigten entwickelt. Das ist für die klassischen Projektplanung ungewöhnlich, hat aber im Ergebnis sowohl bei der Nutzerzufriedenheit als auch für die Kosten deutliche Vorteile. Denn Sie bauen nicht mehr auf Verdacht, sondern nutzerzentriert. Spätere Änderungswünsche sind sehr selten. Auch im Bestand funktioniert das Prinzip aufgrund der flexiblen Entwicklung sehr gut – wobei vorhandene baulichen Möglichkeiten Einfluss auf die Detailplanung haben. Das Prinzip lässt sich auch etagenübergreifend und für kleine Organisationseinheiten einsetzen.

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Mehr Informationen

Simone Fuchs und Jørn Rings erläutern das Team-Office-Prinzip auf einem unterhaltsamen Rundgang durch das Düsseldorfer New Work Lab.

Mehr zum Team-Office-Prinzip?

Wenn Sie mehr über das Prinzip erfahren möchten, lassen Sie uns miteinander reden. Welche Vorteile hätte der Einsatz des Prinzips für Sie? Welche Projektlaufzeiten und -aufwände sind zu erwarten? Welche Schritte sind nötig? Anhand von Grundrissen oder Bauplänen sowie Details zu Ihrer Organisationsstruktur und -kultur können wir sehr schnell konkret werden.

 

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