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(Hohe) Fehlzeiten nachhaltig reduzieren

Organisationen mit optimiertem Arbeitsumfeld und gesundem Betriebs- und Führungsklima haben mind. 35% weniger Ausfallzeiten durch Krankmeldungen und ungeplanten Nicht-AU-Fehlzeiten. Der ROI (Return-on-Invest) ist schon nach wenigen Monaten fühl- und messbar. Eine realistische Reduktion der Fehlzeiten spart pro 100 MA bis zu 382.500 Euro/Jahr – die Sie auf Ihr Jahresergebnis addieren können. Der ROI aus den notwendigen Maßnahmen liegt in der Regel bei 313–825%.

Wie kann ein Arbeitgeber Krankheiten beim Personal verhindern?

Wie Studien und Untersuchungen sowie unsere Audits belegen, hängen Krankmeldungen und Fehlzeiten nicht unmittelbar mit real existierender Arbeitsunfähigkeit zusammen. 59% der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer melden sich auch mal arbeitsunfähig, obwohl sie nicht messbar krank
sind. Stichwort: Absentismus. Das führt zu deutlich erhöhten Fehlzeiten, sinkender Produktivität und hohen Schäden für die Organisation.

Diese Situation ist kein „Schicksal“, das Betriebe erdulden müssen.
Sie zu ändern ist eine Managemententscheidung.

Der Krankenstand in deutschen Unternehmen ist auf Rekordhöhe – durchschnittlich 6,5% der Kalendertage oder bis zu 23,9 Fehltage pro Mitarbeiter pro Jahr (2024). Allerdings zeigen die Daten: Es gibt einen massiven Unterschied zwischen Unternehmen, bei denen alles optimal läuft, und solchen mit angespannter Arbeitssituation. Der Unterschied: nicht die medizinischen Faktoren, sondern die Arbeitsumgebung, Organisationskultur und Führungsqualität.

Wir konzentrieren uns zur Senkung der Fehltage ausschließlich auf die Stellschrauben, die Unternehmen selbst in der Hand haben und zeigen, welches Einsparungspotential realistisch ist.

Die Daten der Fehlzeitenreports zeigen ein klares Muster:
Unternehmen mit guter Organisationskultur, psychologischer Sicherheit und moderater Arbeitslast haben einen Krankenstand um die 15,5 Fehltage/Person. Unternehmen mit hohem Druck, schlechtem Führungsverhalten und Überlastung haben 30 Fehltage und mehr.

Packt man die wesentlichen Hebel an, lassen sich realistisch 7–10 Fehltage pro Mitarbeiterin und Mitarbeiter einsparen!

Eine Erfolgsgeschichte in Zahlen

Ein mittelständisches Unternehmen aus der Lebensmittelindustrie mit rund 900 Mitarbeitenden an drei Standorten hatte eine betriebsweite jährliche Fehlzeitenquote von 22 Tagen/MA. Das sind 19.800 Krankheitstage im Jahr. In einem Produktionsbereich mit 300 Mitarbeitenden werden nach der eingehenden Diagnostik u. a. Schichtmodelle angepasst, Rückkehrgespräche eingeführt, räumliche Lösungen in den Sozial- und Pausenräumen umgesetzt und ein strukturierter Beteiligungsprozess mit Team, Führung und HR aufgesetzt; innerhalb von 12 Monaten sinkt der Wert dort von 24 auf 14 Fehltage pro Kopf – 10 Tage weniger und in Summe 3.000 zusätzlich verfügbare Arbeitstage. Zeitversetzt wird die Kernverwaltung mit 150 Mitarbeitenden betrachtet, wo vor allem Abläufe, Schnittstellen, Meetingkultur und belastende Bürokratie optimiert werden; zudem entstehen Rückzugsbereiche für sensible Gespräche und konzentrierte Einzelarbeit. Hier reduziert sich der Krankenstand innerhalb von 8 Monaten von 20 auf 15 Fehltage pro Person, also um 5 Tage und insgesamt 750 Tage, die nicht mehr ausfallen.

Bei exakt 152 Euro Kosten pro Fehltag entstehen so über beide Bereiche hinweg zusätzliche Wertbeiträge von 570.000 Euro pro Jahr – der gesamte Projektaufwand von 128.000 Euro für Analyse, Beteiligungsformate, Begleitung, Schulungen und Umbauten amortisiert sich damit mehr als 4x im ersten Jahr (ROI: rund 345 Prozent), zusätzlich zu spürbaren Erleichterungen im Recruiting und einer nachhaltig entlasteten Bürokratie.

Wie Sie bis zu 80% der Beratungskosten sparen

Wir sind als beratende Experten bei der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAFA) registriert, wodurch Sie bis zu 80% unserer Beratungskosten über Fördermittel des Bundes und der EU zurückerhalten können.

Mehr Informationen + kostenfreies Webinar

Falls Sie weitere Informationen und Details zum Thema und Entscheidungshilfe haben möchten, stehen wir Ihnen für ein individuelles Beratungsgespräch jederzeit zur Verfügung. Gerne laden wir Sie auch zu unseren kostenfreien Themen-Webinaren ein, in denen wir näher auf ausgewählte Aspekte eingehen – und natürlich auch Einzelfragen beantworten.


Anmeldung zum kostenfreien Webinar „Wieder Lust auf Montag! – Betriebliche Fehlzeiten reduzieren“:

Nächster Termin:
15.04.2026, 10:00–11:00 Uhr,
Thema: "Umgang mit Absentismus"

Quellen zu den genannten Zahlen: