Endlich wieder Montag, endlich wieder ins Büro! Ist das zum Ausklang des Wochenendes euer erster Gedanke? Dann herzlichen Glückwunsch! Falls ihr schon darüber nachdenkt, euch krankzumelden, seid ihr immerhin nicht allein: Denn wenn Arbeit belastet, wirkt sich das ganz unmittelbar auf die Gesundheit aus, und damit auch auf die Krankenstände in Unternehmen.
Laut den gesetzlichen Krankenkassen sind die Fehltage hoch wie nie. Vor allem die Krankschreibungen wegen psychischer Erkrankungen und Rückenschmerzen haben zugenommen.
Allerdings weichen die Fehlzeiten zwischen Unternehmen teils erheblich voneinander ab – und das selbst innerhalb derselben Branche. Dieser Unterschied erklärt sich nicht aus der körperlichen Konstitution der Belegschaft. Er ist vor allem ein Resultat von Führung und Unternehmenskultur.
Wir erklären euch, was Unternehmen mit wenigen Fehltagen (vermutlich) besser machen.
Stress hat viele Gesichter. Wer ihn erkennt und vermeidet, reduziert auch Fehlzeiten:
Multitasking, Überstunden, Kommunikationsflut? Sind schlecht für Kreativität, Motivation und Konzentration – und zum Beispiel für den Rücken, denn die Reaktion auf psychische Belastung ist oft körperlich. Wer dazu noch fast ausschließlich sitzt und nach Feierabend keine Energie mehr für Bewegung aufbringen kann, ist stark gefährdet.
Schichtrotation, Personalmangel, moralischer Stress und das permanente Gefühl, den eigenen Ansprüchen nicht gerecht zu werden? Das kann zu akuten Belastungsreaktionen führen. Im schlimmsten Fall entwickeln sich Depressionen, auch sie eigentlich das Resultat von Überarbeitung, oder Burn-Outs.
Ebenfalls gefährlich: Misstrauen. Wer mit Mikromanagern zusammenarbeitet, unter permanenter Überwachung und Generalverdacht steht oder gar aus Angst um den Job krank zur Arbeit erscheint, erfährt massiven Stress, bringt die Kollegen in Gefahr und riskiert Präsentismus.
Eine moderne Arbeitswelt braucht moderne Arbeitsbedingungen. Die Erreichbarkeit über fünf Kanäle braucht klare Kommunikationsregeln. Schichtsysteme benötigen Puffer. Führung verlangt Vertrauen statt Kontrolle.
Unternehmen können ihren Mitarbeitenden wortwörtlich den Rücken stärken, indem sie Aufgaben gerechter verteilen, ihren Angestellten einen Vertrauensvorschuss geben und Verantwortung für die Mitarbeitergesundheit übernehmen. Gute Führung, psychologische Sicherheit und echte Wertschätzung können durch Stress begünstigte Erkrankungen zwar nicht komplett verhindern. Doch sie können das Risko um ein Vielfaches senken.
Gesunde Unternehmensführung ist daher kein Nice-to-have. Sie ist der Grund, warum manche Unternehmen weniger (lange und teure) Fehlzeiten haben – unabhängig von Branche oder Tätigkeit.
Betriebliche Gesundheitsförderung umfasst viele Bereiche – darunter z. B. auch die Arbeitsumgebung oder die Unternehmens- und Führungskultur. Auch wir beraten und helfen euch dabei, eure Fehlzeiten um bis zu 50 Prozent zu senken. Dazu analysieren wir gemeinsam mit euch die Ursachen von Fehlzeiten in eurem Unternehmen und erarbeiten einen Maßnahmenkatalog und Kosten-Nutzen-Rechnungen.
Sicher ist: Investitionen in die Gesundheit eurer Mitarbeiter zahlen sich aus. Bei einem ROI von mindestens 400-800 Prozent, oftmals aber deutlich darüber. Sprich uns gerne an und wir stellen dir unsere Methodik im persönlichen Gespräch vor.
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