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Ein moti­vier­tes Team und inno­va­ti­ve Mitarbeiter sind das Beste, was einem Chef pas­sie­ren kann. Jede Führungskraft kann sich am meis­ten über neue Ideen aus dem eige­nen Team freu­en. Aber: Sind Sie schon mal vor Mauern gerannt, als Sie Ihrem Chef eine neue Idee vor­ge­stellt haben?

Nun stel­len Sie sich mal vor, Sie sind Chef.

Mit dem ganz nor­ma­len Tagesgeschäft haben Sie mehr als genug zu tun. Ihre Mitarbeiter erwar­ten Führung und Feedback, die Unternehmensleitung erwar­tet Ergebnisse.

Sie sol­len orga­ni­sie­ren, moti­vie­ren und Erfolg vor­wei­sen. Sie sol­len jeder­zeit ein offe­nes Ohr für Ihre Mitarbeiter haben, müs­sen aber auch immer umge­hend auf neue Anweisungen der Unternehmensführung ein­ge­hen.

Klingt stres­sig? Ist es auch.

Stressige Unternehmenskultur: Deutsche Chefs sind überfordert

Laut einer Studie der Unternehmensberatung Mutaree sind 86 Prozent aller Führungskräfte der mitt­le­ren Management-Ebene über­las­tet, weil von Ihnen erwar­tet wird, zusätz­lich zu ihrem Tagesgeschäft ver­schie­de­ne Change-Prozesse ganz neben­bei zu mana­gen. Dabei neh­men die­se Prozesse im Schnitt 60 Prozent der Arbeitszeit in Anspruch. Demnach muss eine Führungskraft mehr als ein­ein­halb mal so viel leis­ten als vor­ge­se­hen.

Die Folge: Gestresste Chefs, die auch mal dicht machen und gute Ideen abwim­meln.

Ideenkultur verteilt die Arbeit auf viele Schultern

Change-Prozesse wer­den in der Regel vom obe­ren Management in Auftrag gege­ben. Von der tat­säch­li­chen Arbeitsrealität sind sie lei­der oft weit ent­fernt. Innovation funk­tio­niert daher nicht nur von oben nach unten – und auch nicht ein­zig anders­her­um. Vielmehr soll­te sie von allen Ebenen im Unternehmen gelebt wer­den.

  • Wo die Unternehmenskultur zur Ideenkultur wird, wer­den alle Mitarbeiter – vom ein­zel­nen Sachbearbeiter bis zur Führungsebene – offe­ner für Veränderung.
  • Ideenkultur för­dert neben Kreativität auch die Selbstständigkeit der Mitarbeiter. Denn wer ein Mitspracherecht bekommt, wird in die Verantwortung genom­men und ist moti­vier­ter, etwas Neues anzu­ge­hen und sich mit der Zukunft zu beschäf­ti­gen.
  • Komplexe und auf­wän­di­ge Change-Prozesse las­sen sich in einer Ideenkultur deut­lich ver­ein­fa­chen – oder wer­den gar über­flüs­sig. Das wie­der­um spart Stress und Arbeitsaufwand bei den ver­ant­wort­li­chen Managern.
  • Eine geleb­te Ideenkultur braucht kei­ne wei­te­ren Change-Prozesse, da ihr Kern die Veränderung an sich ist.

Es stimmt also: Wo Ideenkultur gelebt wird, gibt es für einen Chef nichts bes­se­res, als Mitarbeiter, die sich mit Ideen ein­brin­gen und Lust haben, die Zukunft ihres Unternehmens aktiv mit­zu­ge­stal­ten.

Übrigens: Wie sich eine funk­tio­nie­ren­de Ideenkultur in Ihrem Unternehmen ent­wi­ckeln lässt, erklä­ren wir in unse­rem zwei­tä­gi­gen Kompaktkurs Modernes Ideenmanagement.

 

Bild: phxere.com