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Er hört gedul­dig zu, wenn Sie ihm Ihre Geheimnisse anver­trau­en, tratscht aber nie­mals etwas wei­ter. Er kann zwar kei­nen Computer bedie­nen oder mit Zahlen jon­glie­ren, freut sich aber immer über Gesellschaft. Er riecht viel­leicht manch­mal ein wenig streng, macht aber glück­lich.

Der Hund ist des Menschen bes­ter Freund. Wer einem Bürojob nach­geht, muss sei­nen gelieb­ten Vierbeiner oft allei­ne zu Hause las­sen. Dabei ist erwie­sen, dass regel­mä­ßi­ges Fellkraulen nicht nur den Hund freut, son­dern auch eine Reihe posi­ti­ver Nebenwirkungen für Herrchen und Frauchen hat.

Hunde sor­gen beim Menschen für Zufriedenheit, gestei­ger­te Motivation und Produktivität, redu­zie­ren Stress und stär­ken die Psyche. Und genau des­halb soll­te Bello nicht zu Hause blei­ben, son­dern ins Büro mit­kom­men dür­fen. Wir pro­phe­zei­en: Er wird schon nach kür­zes­ter Zeit der belieb­tes­te Kollege sein.

Aber Achtung: Auch die­ser Text hat Nebenwirkungen. Ihr Büroklima könn­te sich radi­kal ver­än­dern. Wau!

Doktor Wau: Wie ein Bürohund die Gesundheit fördert

Zwischen Müttern und ihren Neugeborenen besteht eine beson­de­re Bindung. Weil das Überleben das Babys evo­lu­ti­ons­tech­nisch von der Mutter abhängt, hat die Natur dafür gesorgt, dass Mütter Stress durch Schlafmangel oder Schreiattacken ver­hält­nis­mä­ßig locker weg­ste­cken kön­nen.

Verantwortlich dafür ist ein Hormon, das bei der Geburt des Kindes sowie beim Stillen in gro­ßen Mengen aus­ge­schüt­tet wird: Oxytocin. Es löst Glücksgefühle aus, baut Stress ab, senkt Blutdruck und Herzfrequenz und erhöht die Leistungs- und Bindungsfähigkeit sowie die Kontaktfreudigkeit.

Warum wir Ihnen das erzäh­len? Nun: Wissenschaftler haben her­aus­ge­fun­den, dass der Kontakt zu Tieren einen ähn­li­chen Effekt haben kann.

Auch wer regel­mä­ßig einen Hund strei­chelt, schüt­tet Oxytocin aus und pro­fi­tiert von allen oben genann­ten Wirkungen. Stressabbau, Produktivität und gestei­ger­te Kontaktfreudigkeit sind auch im Arbeitsalltag ange­neh­me Nebenwirkungen. Nicht nur Hundebesitzer pro­fi­tie­ren also, wenn sie ihren Hund ins Büro mit­brin­gen dür­fen. Sondern alle Teammitglieder.

Förderlich für die Gesundheit sind aber auch noch ande­re Faktoren. So sorgt ein Bürohund etwa dafür, dass Mitarbeiter auto­ma­tisch häu­fi­ger klei­ne Pausen in den Arbeitsalltag inte­grie­ren. Das beugt Burn-Outs vor.

Und weil Hunde Auslauf brau­chen, brin­gen sie auch die Menschen in ihrem Umfeld in Bewegung. Wer weiß: Vielleicht wird dank tie­ri­schem Kollegen ein gemein­sa­mer Spaziergang nach dem Mittagessen zum fes­ten Büroritual? Die regel­mä­ßi­ge Bewegung an der fri­schen Luft för­dert die Gesundheit und vor allem auch die Kreativität. Wer sich viel bewegt, löst Probleme im Job schnel­ler und bes­ser.

Sympathiefaktor Hund: Die Social-Media-Geheimwaffe

Ein Bürohund sorgt aber nicht nur für Stressabbau, mehr Interaktion und Gesundheitsförderung am Arbeitsplatz. Er kann zugleich Sympathieträger für das gan­ze Unternehmen sein. Das wie­der­um ver­schafft dem Unternehmen Vorteile im Kampf um Talente.

Auch zur Kundenbindung eig­net sich der Hund bes­tens. Beispielsweise kön­nen Unternehmen, die sich mit dem Erstellen von Inhalten für Social Media schwer­tun, mit ihrem Bürohund für regel­mä­ßi­ge Updates sor­gen. Sie wis­sen ja: nied­li­che Tierbilder gehen immer (und dür­fen ruhig auch Botschaften trans­por­tie­ren).

Wenn Sie wis­sen möch­ten, wie das aus­se­hen kann, schau­en Sie sich doch mal unter dem Hashtag #Hermannsleeps bei Instagram um. Dort fin­den Sie Bilder der Bulldogge Hermann, die als Bürohund von Beebop Media einst Berühmtheit erlang­te und Herrchen Sven Wiesner sogar zum Fotoshooting mit der Zeitschrift Business Punk beglei­te­te.

Ein Bürohund braucht Regeln und Rückzugsraum

Natürlich ist es nicht rat­sam, wenn Sie Ihren Hund ein­fach so ins Büro mit­brin­gen. Zunächst soll­ten Sie klä­ren, ob alle in Ihrem Team ehr­lich ein­ver­stan­den sind. Schließlich gibt es Menschen, die Angst vor Hunden haben, die Hunde schlicht nicht mögen oder gar all­er­gisch sind. Und es gibt Hunde, die Menschenansammlungen nicht mögen. Alle die­se Punkte sind K.O.-Kriterien.

Sind Kollegen und Chef ein­ver­stan­den, braucht es – auch zum Wohl des Hundes – kla­re Regeln: Wo darf der Hund sich auf­hal­ten? Wo hat er einen Rückzugsraum? Wer küm­mert sich um ihn, wenn Herrchen oder Frauchen in einer Besprechung sind?

Die ande­ren Teammitglieder müs­sen wis­sen, ob und wie oft sie Ihrem vier­bei­ni­gen Kollegen zum Beispiel Leckerli geben oder ob sie allei­ne mit ihm spa­zie­ren gehen dür­fen und wel­che Zeichen der Hund gibt, wenn er sich zurück­zie­hen möch­te.

Ein „Schnuppertag“ kann hel­fen, alle offe­nen Fragen zu klä­ren. Wenn dann alle ein­ver­stan­den sind, den neu­en Kollegen will­kom­men zu hei­ßen, steht der tie­ri­schen Einstellung nichts mehr im Weg.

Auf den Hund gekom­men? Selbstverständlich bezie­hen wir bei der Gestaltung unse­rer Kreativbereiche ger­ne auch Ihre vier­bei­ni­gen Mitarbeiter ein. So trifft man im Waldraum des TÜV Rheinland auch regel­mä­ßig einen ver­spiel­ten Mops aus dem Innovationsteam. Noch Fragen? Sprechen Sie uns ein­fach an.

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