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Kraulen gegen den Stress: Warum in jedes Büro ein Hund gehört

1. März 2020

Er hört geduldig zu, wenn Sie ihm Ihre Geheimnisse anvertrauen, tratscht aber niemals etwas weiter. Er kann zwar keinen Computer bedienen oder mit Zahlen jonglieren, freut sich aber immer über Gesellschaft. Er riecht vielleicht manchmal ein wenig streng, macht aber glücklich.

Der Hund ist des Menschen bester Freund. Wer einem Bürojob nachgeht, muss seinen geliebten Vierbeiner oft alleine zu Hause lassen. Dabei ist erwiesen, dass regelmäßiges Fellkraulen nicht nur den Hund freut, sondern auch eine Reihe positiver Nebenwirkungen für Herrchen und Frauchen hat.

Hunde sorgen beim Menschen für Zufriedenheit, gesteigerte Motivation und Produktivität, reduzieren Stress und stärken die Psyche. Und genau deshalb sollte Bello nicht zu Hause bleiben, sondern ins Büro mitkommen dürfen. Wir prophezeien: Er wird schon nach kürzester Zeit der beliebteste Kollege sein.

Aber Achtung: Auch dieser Text hat Nebenwirkungen. Ihr Büroklima könnte sich radikal verändern. Wau!

Doktor Wau: Wie ein Bürohund die Gesundheit fördert

Zwischen Müttern und ihren Neugeborenen besteht eine besondere Bindung. Weil das Überleben das Babys evolutionstechnisch von der Mutter abhängt, hat die Natur dafür gesorgt, dass Mütter Stress durch Schlafmangel oder Schreiattacken verhältnismäßig locker wegstecken können.

Verantwortlich dafür ist ein Hormon, das bei der Geburt des Kindes sowie beim Stillen in großen Mengen ausgeschüttet wird: Oxytocin. Es löst Glücksgefühle aus, baut Stress ab, senkt Blutdruck und Herzfrequenz und erhöht die Leistungs- und Bindungsfähigkeit sowie die Kontaktfreudigkeit.

Warum wir Ihnen das erzählen? Nun: Wissenschaftler haben herausgefunden, dass der Kontakt zu Tieren einen ähnlichen Effekt haben kann.

Auch wer regelmäßig einen Hund streichelt, schüttet Oxytocin aus und profitiert von allen oben genannten Wirkungen. Stressabbau, Produktivität und gesteigerte Kontaktfreudigkeit sind auch im Arbeitsalltag angenehme Nebenwirkungen. Nicht nur Hundebesitzer profitieren also, wenn sie ihren Hund ins Büro mitbringen dürfen. Sondern alle Teammitglieder.

Förderlich für die Gesundheit sind aber auch noch andere Faktoren. So sorgt ein Bürohund etwa dafür, dass Mitarbeiter automatisch häufiger kleine Pausen in den Arbeitsalltag integrieren. Das beugt Burn-Outs vor.

Und weil Hunde Auslauf brauchen, bringen sie auch die Menschen in ihrem Umfeld in Bewegung. Wer weiß: Vielleicht wird dank tierischem Kollegen ein gemeinsamer Spaziergang nach dem Mittagessen zum festen Büroritual? Die regelmäßige Bewegung an der frischen Luft fördert die Gesundheit und vor allem auch die Kreativität. Wer sich viel bewegt, löst Probleme im Job schneller und besser.

Sympathiefaktor Hund: Die Social-Media-Geheimwaffe

Ein Bürohund sorgt aber nicht nur für Stressabbau, mehr Interaktion und Gesundheitsförderung am Arbeitsplatz. Er kann zugleich Sympathieträger für das ganze Unternehmen sein. Das wiederum verschafft dem Unternehmen Vorteile im Kampf um Talente.

Auch zur Kundenbindung eignet sich der Hund bestens. Beispielsweise können Unternehmen, die sich mit dem Erstellen von Inhalten für Social Media schwertun, mit ihrem Bürohund für regelmäßige Updates sorgen. Sie wissen ja: niedliche Tierbilder gehen immer (und dürfen ruhig auch Botschaften transportieren).

Wenn Sie wissen möchten, wie das aussehen kann, schauen Sie sich doch mal unter dem Hashtag #Hermannsleeps bei Instagram um. Dort finden Sie Bilder der Bulldogge Hermann, die als Bürohund von Beebop Media einst Berühmtheit erlangte und Herrchen Sven Wiesner sogar zum Fotoshooting mit der Zeitschrift Business Punk begleitete.

Ein Bürohund braucht Regeln und Rückzugsraum

Natürlich ist es nicht ratsam, wenn Sie Ihren Hund einfach so ins Büro mitbringen. Zunächst sollten Sie klären, ob alle in Ihrem Team ehrlich einverstanden sind. Schließlich gibt es Menschen, die Angst vor Hunden haben, die Hunde schlicht nicht mögen oder gar allergisch sind. Und es gibt Hunde, die Menschenansammlungen nicht mögen. Alle diese Punkte sind K.O.-Kriterien.

Sind Kollegen und Chef einverstanden, braucht es – auch zum Wohl des Hundes – klare Regeln: Wo darf der Hund sich aufhalten? Wo hat er einen Rückzugsraum? Wer kümmert sich um ihn, wenn Herrchen oder Frauchen in einer Besprechung sind?

Die anderen Teammitglieder müssen wissen, ob und wie oft sie Ihrem vierbeinigen Kollegen zum Beispiel Leckerli geben oder ob sie alleine mit ihm spazieren gehen dürfen und welche Zeichen der Hund gibt, wenn er sich zurückziehen möchte.

Ein „Schnuppertag“ kann helfen, alle offenen Fragen zu klären. Wenn dann alle einverstanden sind, den neuen Kollegen willkommen zu heißen, steht der tierischen Einstellung nichts mehr im Weg.

Auf den Hund gekommen? Selbstverständlich beziehen wir bei der Gestaltung unserer Kreativbereiche gerne auch Ihre vierbeinigen Mitarbeiter ein. So trifft man im Waldraum des TÜV Rheinland auch regelmäßig einen verspielten Mops aus dem Innovationsteam. Noch Fragen? Sprechen Sie uns einfach an.

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