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Heute schon geflir­tet? Mit kaum jeman­dem ver­brin­gen wir so viel Zeit wie mit unse­ren Kollegen (es sei denn, die sind gera­de alle im Home-Office). Kein Wunder, wenn es da mal zwi­schen Kollegen funkt, oder?

Wussten Sie, dass Michelle und Barack Obama sich im Büro ken­nen­lern­ten? Der spä­te­re US-Präsident war Praktikant in der Chicagoer Kanzlei, für die sie nach ihrem Studium arbei­te­te. Sie betreu­te den viel­ver­spre­chen­den Jurastudenten als Mentorin. Auch Microsoft-Gründer Bill Gates hat sei­ne Frau Melinda auf der Arbeit ken­nen­ge­lernt. Seinen Heiratsantrag soll er der Programmiererin ganz roman­tisch per E‑Mail gemacht haben.

Was bis vor 20 Jahren in vie­len Unternehmen noch ver­pönt oder sogar ver­bo­ten war, ist heu­te vie­ler­orts selbst­ver­ständ­lich. Der Arbeitsplatz ist eine der wich­tigs­ten und viel­ver­spre­chends­ten Partnerbörsen gewor­den. Kein Wunder – schließ­lich ver­brin­gen wir wohl mit nie­man­dem so viel Zeit wie mit unse­ren Kollegen.

Doch: Nicht immer lau­fen Beziehungen so har­mo­nisch ab wie bei den Obamas und den Gates’. Und nicht jeder Beziehung tut es gut, wenn die Partner sich zu häu­fig sehen. Wir haben die wich­tigs­ten Vor- und Nachteile einer Beziehung am Arbeitsplatz für Sie zusam­men­ge­stellt.

Getrübtes Glück: Diese Gefahren lauern der Liebe am Arbeitsplatz

Vielen Angestellten fällt es allein durch immer fle­xi­ble­re Arbeitszeiten und stän­di­ge Erreichbarkeit ohne­hin schon schwer, zwi­schen Beruflichem und Privatem zu tren­nen. Eine Partnerschaft am Arbeitsplatz macht das noch schwe­rer. Es besteht die Gefahr, dass Probleme aus dem Büro auch zu Hause noch bis ins Detail bespro­chen wer­den.

Arbeitet der Partner bei einem ande­ren Arbeitgeber, wer­den Probleme zwar auch bespro­chen, aber ver­kürzt und ver­ein­facht. Das schafft Distanz.

Arbeiten die Partner auf glei­cher oder ähn­li­cher Position, kann es außer­dem zu uner­wünsch­ten Konkurrenzsituationen kom­men. Zum Beispiel, wenn es um das Thema Beförderungen geht, aber auch wenn einer der bei­den Probleme mit Kollegen oder Vorgesetzten hat.

Achten sie dar­auf, sich nicht stän­dig und aus­schließ­lich mit den Leistungen des Partners zu ver­glei­chen. Das stärkt Ihr Selbstwertgefühl und Sie stel­len ihre Beziehung auf sta­bi­le Beine.

Besonders viel zu ver­lie­ren haben Paare, die sich eine gemein­sa­me beruf­li­che Existenz auf­ge­baut haben. Im Fall einer Trennung muss dann näm­lich nicht nur eine gemein­sa­me Wohnung auf­ge­löst wer­den, es steht viel mehr auf dem Spiel.

Rosige Aussichten: Das spricht für die Liebe am Arbeitsplatz

Aber: Wir ver­brin­gen einen Großteil unse­res Tages mit Kollegen. Wenn dann noch zeit­in­ten­si­ve Hobbys dazu kom­men, bleibt für die Liebe häu­fig nicht viel Zeit. Was gäbe es also Schöneres, als auch den Partner nicht nur nach Feierabend oder am Wochenende zu sehen?

Insbesondere Menschen, die in ihrem Beruf so sehr auf­ge­hen, dass sie Privates und Berufliches ohne­hin kaum tren­nen kön­nen, tut es gut, einen ähn­lich von der Arbeit beses­se­nen Partner zu fin­den.

In die­sem Fall kön­nen die Liebenden sich gegen­sei­tig beflü­geln und nahe­zu ihre gesam­te Zeit gemein­sam ver­brin­gen, ohne dass einer lei­det. Mehr noch: Brennen bei­de für ihre Arbeit, kann die Liebe auch die Kreativität beflü­geln.

Zudem ist die Partnerbörse Arbeitsplatz viel­ver­spre­chend. Denn wer für die glei­che Sache arbei­tet, inter­es­siert sich in der Regel auch für ähn­li­che Themen. Außerdem haben die Partner meist den glei­chen Bildungsstand.

Nicht zuletzt hat die Arbeit bei einem gemein­sa­men Arbeitgeber für Paare auch prak­ti­sche Vorteile: Ähnliche Arbeitszeiten etwa, ver­knüpft mit der gemein­sa­men Fahrt zum Arbeitsplatz. Arbeiten bei­de am glei­chen Standort, ist auch eine Fernbeziehung natür­lich kein Thema mehr.

Gelegenheit macht Liebe

Es braucht kei­ne Glaskugel um vor­aus­zu­sa­gen, dass die Liebe am Arbeitsplatz in Zukunft noch wei­ter an Bedeutung gewin­nen wird. Denn wo Arbeits- und Privatleben nicht mehr klar zu tren­nen sind, wird aus Work-Life-Balance schnell Work-Life-Blending.

Zu New Work gehört dann nicht nur, dass Arbeitnehmer wäh­rend der Arbeitszeit Yogakurse besu­chen oder Virtual-Reality-Spiele zocken dür­fen. Sondern auch, dass sie immer mehr Gelegenheit haben, mit ihren Kollegen auch außer­halb des Tagesgeschäfts in Kontakt zu tre­ten. Und Sie wis­sen ja: Gelegenheit macht Liebe.

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