Ihr Wissen ist erhellend für Mitarbeiter, es lockt Bewerber und Kunden: Leuchtturm-Mitarbeiter sorgen für gute öffentliche Sichtbarkeit und stärken das Firmenimage – und sie sollten in keinem Unternehmen fehlen. Was sie tun und wie ihre Arbeitgeber davon profitieren, erklären wir in diesem Artikel.
Mediales Interesse ist, abgesehen von Negativschlagzeilen, schwer zu erlangen. Imagekampagnen sind teuer und unpersönlich. Ins öffentliche Interesse zu gelangen und dort zu bleiben, ist für Unternehmen nicht leicht. Dennoch müssen sie Bewerber und potenzielle Kunden auf sich aufmerksam machen und das Interesse an langjähriger, vertrauensvoller Zusammenarbeit wecken.
Klingt erstmal ziemlich schwierig. Aber: Die beste Lösung sitzt vielleicht bereits direkt neben ihnen. Denn wer könnte besser für ein Unternehmen werben als Angestellte, die gerne dort arbeiten? Zufriedene Mitarbeiter spielen im Employer Branding eine entscheidende Rolle.
Aber nicht nur, indem sie neue Kollegen empfehlen, sondern vor allem, indem sie ihr Wissen teilen, auch über Unternehmensgrenzen hinweg.
Am greifbarsten wird es immer mit Beispielen: Haben Sie schon einmal von der codecentric AG gehört? Wenn Sie in der IT-Branche arbeiten, vermutlich schon. Das Solinger Unternehmen hat zwar „nur“ gut 550 Mitarbeitende und nicht mal einen Wikipedia-Eintrag, aber es hat sehr namhafte Kunden und ist schon unter Studierenden als attraktiver Arbeitgeber bekannt.
Das hängt mit einer simplen, aber einleuchtenden Rechnung zusammen: Wer bei codecentric arbeitet, nutzt rund 20 Prozent der Arbeitszeit nicht für konkrete Projekte, sondern zur persönlichen Weiterbildung und zur Weitergabe des neuen Wissens.
Für den Unternehmensblog verfassen sie zum Beispiel Fachartikel, thematisieren Herausforderungen der Branche oder geben Einblicke in die Unternehmenskultur. In Vorträgen und Konferenzen machen sie Werbung für ihr Unternehmen, indem sie ihr Wissen mit einem interessierten Fachpublikum teilen.
So lohnt sich die Investition des Unternehmens in die Weiterbildung der eigenen Mitarbeiter gleich in mehrfacher Hinsicht:
Keine Frage: Volle Bezahlung bei 80 Prozent Projektarbeit, dazu Kosten für Fortbildungen – günstig ist das beschriebene Modell nicht. Doch Imagekampagnen, Werbung und klassische Medienarbeit gibt es auch nicht umsonst. Und im Gegensatz zu letzteren ist konsequente Weiterbildung eine Investition in die Unternehmenszukunft. Die Rechnung ist also verhältnismäßig einfach: Nichts ist so teuer wie Mitarbeiter, die sich nicht fortbilden.
Mehr zum lebenslangen Lernen bei codecentric gibt es zum Hören: Für seinen Podcast „Jenseits des Kickers“ hat unser Mitgründer Jørn Rings mit Lars Rückemann gesprochen, Vorstand bei der codecentric AG. Also: Kopfhörer in die Ohren und ab zu Folge 3: Viel Wissen zu verschenken. Denn: Man lernt ja nie aus…
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