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Ellenbogen raus und durch?

15. Februar 2023

Können Sie sich John McClane als Teamplayer vorstellen? Wir kennen ihn, verkörpert von Bruce Willis, als einen, der im Alleingang einen Gangster nach dem anderen ausschaltet – und das über fünf Stirb-Langsam-Filme hinweg. Dass er sich vorab mit jemandem abstimmen würde, ist eine absurde Idee. Dass er mit seinem Verhalten bei anderen nicht nur positive Resonanz hervorruft, hingegen nachvollziehbar.

Auch wenn Hollywood es uns gerne anders suggeriert: Falls Sie sich nicht zufällig auf den Job eines Killers bewerben wollen, werden Sie es im Arbeitsleben ohne Teamfähigkeit nicht weit bringen. Das lässt der Blick in so ziemlich jede Stellenausschreibung vermuten. Doch stimmt das auch?

Ganz so einfach ist es nicht. Auch wer nicht gerne im Team arbeitet, kann nämlich sehr gute Arbeit leisten. Zumindest in punkto Innovationsfreudigkeit haben kreative Teams beruflichen Einzelgängern aber einiges voraus. Und: Als moderne Führungskräfte sind Einzelkämpfer ungeeignet.

Einzelgänger sind effizient und produktiv

Arbeiten Sie gerne im Team? Tatsächlich gibt es viele Menschen, die diese Frage ehrlicherweise verneinen müssten. Einzelgänger gibt es überall – in jedem Unternehmen, und auch in jedem Team. Sie arbeiten lieber alleine und in Ruhe als jedes Problem in großer Runde zu erörtern.

Werden sie zu Teamarbeit aufgefordert, fühlen sie sich dabei unwohl und halten sich in Diskussionen häufig zurück. Kollegen werten das als Unlust zur Zusammenarbeit oder gar als Affront gegen die eigene Person. Deshalb hat der Einzelgänger ein schlechtes Image.

Doch dieses Image entspricht nicht der Realität. Denn tatsächlich sind Einzelgänger oftmals introvertiert. Es fällt ihnen leichter, Probleme alleine zu lösen. Sie brauchen Ruhe zum Denken, arbeiten dafür aber sehr zielorientiert, effizient und auch kreativ – und sind in der Regel dennoch bereit, ihre Kollegen zu unterstützen und Erfolge zu teilen.

Einzelkämpfer sind als Führungskräfte ungeeignet

Etwas anders verhält es sich mit Einzelkämpfern, die sich bewusst zum Alleingang entscheiden. Etwa, weil sie sich dadurch bessere Arbeitsbedingungen oder Karrierechancen ausrechnen.

Ihr Kalkül: Wer Erfolge mit niemandem teilen muss, kann den Ruhm für gute Ideen alleine einstecken. Außerdem müssen sie keine Kompromisse eingehen und niemals Zeit mit (evtl. sinnloser) Kommunikation verschwenden.

Während Einzelgänger durchaus in der Lage sind, sich in Teamstrukturen zu integrieren, positionieren Einzelkämpfer sich über dem Team. Der Karriere schadet das in Wahrheit mehr als es nützt. Denn insbesondere wer Führungspositionen anstrebt, sollte sich in den Dienst eines Teams stellen können und wollen.

Führungskräfte von heute sind schließlich nur dann noch einsame Entscheider, wenn es gar nicht anders geht. In erster Linie sind sie Zuhörer, Motivatoren, Ideengeber, Weiterdenker und Coaches. Einzelkämpfer sind in solchen Positionen fehl am Platz.

Wie Einzelgänger kreative Teams bereichern

Teams schaffen mehr, sind schneller und produktiver. Und kein Mensch ist alleine so kreativ wie ein kreatives Team. Allerdings müssen gute Ideen nicht an Ort und Stelle weitergedacht werden. Wichtig ist die prinzipielle Bereitschaft zur Zusammenarbeit mit anderen.

Auch wenn (vermeintliche) Einzelgänger häufig den Anschein erwecken, sich nicht ins Team integrieren zu wollen, sind sie doch häufig vor allem eines: Sehr gute Zuhörer, die die Ideen anderer sehr wohl aufnehmen und weiterdenken – wenn auch mit zeitlichem und räumlichem Abstand.

Häufig sorgen sie damit für präzise Analysen bestehender Probleme und ebnen so den Weg für innovative Lösungen.

Genau deshalb ist es so wichtig, dass Sie den Einzelgängern in Ihrem Unternehmen ermöglichen, zufällig und ungezwungen mit den Kollegen ins Gespräch zu kommen.

Am besten funktioniert das, wenn schon die räumliche Struktur so angelegt ist, dass selbst John McClane sich dort gerne mit Kollegen austauschen würde. So wie bei unserem Team-Office-Prinzip. Haben wir Sie neugierig gemacht? Dann sprechen Sie uns gerne an.

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