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Weg mit der Negativität

15. Mai 2024

Missverständnisse mit den Kollegen, Streitigkeiten mit der Abteilungsleitung, harsche Kritik an der Arbeit, Demotivation – Arbeit kann ganz schön anstrengend sein. Sie kann auslaugen, demoralisieren und entmutigen. Muss sie aber nicht.

Haben Sie genug von der ganzen Negativität? Dann drehen Sie den Spieß doch einfach um: Mit Positive Leadership. Wir erklären, was es mit der positiven Führungskultur auf sich hat und warum sie sich auszahlt.

Positive Leadership hilft die Unternehmenskultur zu verbessern

Positive Leadership wirkt der Negativspirale am Arbeitsplatz entgegen. Statt zu demoralisieren, ermutigen positive Führungskräfte ihre Teams zu eigenständigem Handeln, versorgen Mitarbeiter mit positiver Energie statt sie auszulaugen und helfen, statt anzuweisen.

Das Konzept basiert auf positiver Psychologie. Deren Ziel ist, eine optimistischere, positivere Grundeinstellung systematisch zu fördern, Probleme und Fehler als Chancen zu erkennen und das persönliche Wohlbefinden, die eigenen Ressourcen und das Selbstbewusstsein zu fördern.

Im Arbeitsalltag eingesetzt, sorgt positive Psychologie für die Verbesserung des Arbeitsklimas, eine positive Fehlerkultur, mehr Eigenverantwortung und bessere Arbeitsergebnisse dank zufriedenerer Mitarbeiter.

Negative Elemente sollen dabei übrigens nicht ausgeblendet werden, aber eben auch nicht zu sehr im Vordergrund stehen – und schon gar nicht missbraucht werden, um bewusst zu demoralisieren und eigene Interessen in den Vordergrund zu stellen.

Was macht positive Leader aus?

Ein Positive Leader ist eine achtsame Führungskraft, die moderiert statt anzuweisen und ihren Mitarbeitenden Entscheidungsfreiheit lässt, die Kontrolle abgeben kann und gleichzeitig immer im Sinne des Teams und des Unternehmens handelt. Bei Fehlern oder Problemen sucht sie nach Ursachen und entwickelt Lösungsstrategien. Und wenn nötig, stellt sie sich schützend vor ihr Team.

Sie glaubt außerdem an Veränderung, hält sich nicht länger als nötig mit Fehlern der Vergangenheit auf, ist emotional stabil und in der Lage, die Emotionen ihrer Mitarbeiter zu moderieren, sie spornt zu Höchstleistungen an, lobt, gibt Sicherheit, erholt sich schnell von Rückschlägen und sieht positiv in die Zukunft.

Nicht jeder Mensch bringt Eigenschaften wie diese automatisch mit. Doch es ist möglich, sie zu trainieren.

Arbeit kann auslaugen, muss sie aber nicht

Positive Leadership sorgt im Kern für ein positiveres Arbeitsklima. Statt Abwärtsspiralen und innerliche Kündigungen zu befeuern, ist sie daran interessiert, allen Mitarbeitern im Unternehmen ein positives Arbeitserlebnis zu ermöglichen.

Ausgelaugte, demotivierte Mitarbeiter bringen keine Höchstleistungen und überzeugen keine Kunden. Menschen, die ihre Arbeit selbst gestalten dürfen, überzeugt von ihren Aufgaben sind und vielleicht sogar Spaß daran haben, hingegen schon.

Nehmen wir mal an, Sie möchten einen neuen Kunden gewinnen. Klassischerweise wird der Pitch für das Projekt von der Führungsebene geschrieben – und damit wenig transparent für die Mitarbeitenden, die es später betreuen sollen. Gewinnen Sie, verteilen Sie Aufgaben neu. Das führt schnell zu Unmut, weil zusätzliche Aufgaben übernommen werden sollen, man nicht eingebunden war und den Sinn nicht direkt sieht.

In einem von Positive Leadership geprägten Unternehmen sind interessierte Mitarbeiter von Beginn an eingebunden. Sie entwickeln ihr Projekt gemeinsam und bringen dabei gleich noch ein deutlich höheres Maß an Kreativität, Fachwissen, aber auch an Realismus in den Pitch. Dass sie gemeinsam ein lukratives neues Projekt an Land ziehen, ist nun sogar noch wahrscheinlicher. Zudem sind alle mental auf die zusätzliche Arbeit vorbereitet.

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