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Trotz Innovationsmanager und viel­fäl­ti­gen Kreativangeboten: Unternehmen tun sich bei der Entwicklung neu­er Ideen noch immer viel zu schwer. Dabei hakt es oft nur an Kleinigkeiten. Aber: Die zu erken­nen ist nicht immer leicht. Wir haben elf Tipps, die Ihnen hel­fen, in Ihrem Unternehmen eine ech­te Innovationskultur zu eta­blie­ren.

1. Mut zum Risiko

Aus der kurz­fris­ti­gen betriebs­wirt­schaft­li­chen Perspektive ist Innovation ein finan­zi­el­les Risiko. Schließlich kann nie­mand vor­her­sa­gen, wie neue Technologien, Produkte oder Dienstleitungen beim Kunden ankom­men.

Deshalb inves­tie­ren Unternehmen ger­ne in Altbewährtes. Das reicht aber nicht, um dau­er­haft kon­kur­renz­fä­hig zu blei­ben. Langfristig bringt nur der Mut zum Risiko auch Veränderung. Sobald der Sprung ins kal­te Wasser ein ganz selbst­ver­ständ­li­cher Teil der Unternehmensstrategie ist, haben Sie einen gro­ßen Schritt in Richtung Innovationskultur gemacht. Der bes­te Zeitpunkt dafür ist jetzt. Das Wasser wird ja nicht wär­mer, wenn Sie län­ger war­ten.

2. Entscheider frühzeitig einbeziehen

Die bes­ten Ideen kom­men oft aus der eige­nen Belegschaft. Schließlich sit­zen dort die Leute, die im Tagesgeschäft stän­dig mit neu­en Anforderungen und Problemen kon­fron­tiert wer­den und neue Lösungsansätze ent­wi­ckeln kön­nen.

Nur: Die bes­ten Ideen tau­gen nichts, wenn sie nicht ganz oben gehört wer­den. Innovationsmanagement soll­te des­halb direkt in der Geschäftsführung ange­sie­delt sein, damit auch die Entscheider früh­zei­tig über­zeugt wer­den kön­nen.

3. Mehr Raum für Kreativität

Lassen Sie ihren krea­ti­ven Köpfen aus­rei­chend Freiraum, selbst wenn das Tagesgeschäft kurz­fris­tig dar­un­ter lei­det. Nur wer dau­er­haft und kon­zen­triert an einem Innovationsprojekt arbei­ten darf, kann es auch zu Ende den­ken und zur Marktreife brin­gen.

Ansonsten bleibt es zu oft bei guten Ideen, die nach dem Brainstorming nicht wei­ter­ver­folgt wer­den, weil ande­re Aufgaben dazwi­schen­kom­men.

4. Innovation sollte nicht in einer Abteilung angesiedelt sein

Häufig sind Innovationsprojekte inner­halb eines Unternehmens in einer bestimm­ten Abteilung ange­sie­delt, ger­ne in der IT. Für Mitarbeiter aus ande­ren Abteilungen ist es dann schwer, Kontakt dort­hin auf­zu­bau­en und ihren Ideen Gehör zu ver­schaf­fen.

Besser: Stellen Sie Ihre Innovationsteams mög­lichst breit auf und ermög­li­chen Sie so einen inter­dis­zi­pli­nä­ren, abtei­lungs­über­grei­fen­den Austausch.

5. Binden Sie den Ideengeber als Urheber ans Projekt

Auch wenn die Idee nicht aus der IT kam: Wer sie hat­te, soll­te sie durch­ge­hend betreu­en dür­fen. Das gilt auch dann, wenn in einem bestimm­ten Stadium der Entwicklung ande­re Mitarbeiter stär­ker ein­ge­bun­den wer­den. Der Ideengeber bleibt akti­ver Urheber sei­ner Idee, ist so stets über alle Entwicklungen infor­miert und kann mit­re­den.

6. Leitlinien helfen bei der Orientierung

Schon zu Beginn eines Innovationsprojekts braucht es klar kom­mu­ni­zier­te Vorgaben und Ziele. Das hilft dabei, Fehler früh­zei­tig zu erken­nen und gege­be­nen­falls schnell nach­zu­bes­sern. Solche Rahmenrichtlinien defi­nie­ren zum Beispiel, wie lan­ge ein Produkt ent­wi­ckelt und getes­tet wer­den darf, wie viel Budget vor­han­den ist und wor­an sich der Erfolg mes­sen lässt.

7. Lassen Sie die Außenperspektive nicht außer Acht

Selbst wenn die inter­ne Innovationskraft in Ihrem Unternehmen hoch ist, lohnt es sich, hin und wie­der die Außenperspektive zu bemü­hen. Frischer Wind kann aus ver­schie­de­nen Richtungen und von ver­schie­de­nen Partnern kom­men. Warum nicht mal mit einem Start-up zusam­men­ar­bei­ten? Oder ein Forschungsprojekt an einer Universität för­dern? Auch der Blick auf die Konkurrenz ist selbst­ver­ständ­lich erlaubt.

8. Teamarbeit statt Silodenken

Sorgen Sie dafür, dass jede Idee mög­lichst inter­dis­zi­pli­när von einem extra dafür zusam­men­ge­stell­ten Team betreut wird. Vertreter aus allen rele­van­ten Bereichen soll­ten in die Entwicklung ein­be­zo­gen wer­den. So wird Fachwissen gebün­delt und Probleme wer­den früh­zei­tig erkannt. Spätestens jetzt soll­ten sich alle Beteiligten vom Silodenken ver­ab­schie­den.

9. Skalieren Sie Ihre Innovationen schon in der Entwicklungsphase

Cloud-Plattformen machen es mög­lich: Skalieren Sie Ihre Innovationen bereits, wäh­rend die­se sich noch in der Phase der Entwicklung befin­den, pro­fi­tie­ren Sie von einem deut­lich höhe­ren Entwicklungstempo – ein Prototyp muss dann nicht nach der Entwicklung erst noch auf­wän­dig über­prüft wer­den.

10. Finden Sie Ihren eigenen Weg, den Erfolg von Innovationen zu messen

Lassen Sie sich nicht irri­tie­ren, wenn der Erfolg einer Innovation sich nicht ad hoc mes­sen lässt. Wie ein­gangs erwähnt, ist Innovation immer auch der Mut zum Risiko. Doch natür­lich soll jede Innovation sich lang­fris­tig loh­nen. Es wäre des­halb ein schwe­rer Fehler, neue Projekte und Produkte unkon­trol­liert auf den Markt los­zu­las­sen.

Überprüfen Sie den Erfolg regel­mä­ßig, auch wenn dafür neue Maßstäbe ent­wi­ckelt wer­den müs­sen.

11. Fördern Sie das Potenzial Ihrer Mitarbeiter

Durch regel­mä­ßi­ge Innovationstrainings, inter­ne oder exter­ne Kreativfortbildungen, inno­va­ti­ons­för­dern­de Arbeitsplätze und vie­les mehr kön­nen Sie ein unge­ahn­tes krea­ti­ves Potenzial aus Ihren Mitarbeitern her­aus­kit­zeln.

Machen Sie es Ihrer Belegschaft so leicht wie mög­lich, Ideen zu ent­wi­ckeln. Und wenn Sie wis­sen wol­len, wie das geht, stö­bern Sie ger­ne ein wenig wei­ter in unse­ren Artikeln — zum Beispiel hier: Hier trifft dich der Geistesblitz oder hier: So macht Arbeiten Spaß (und hält gesund).

Oder las­sen Sie sich von unse­ren Angeboten für krea­ti­vi­täts­för­dern­de Arbeitsumgebungen oder das Team-Office-Prinzip inspi­rie­ren. Oder Sie kom­men ein­fach mal bei uns im New Work Lab vor­bei. Wir bera­ten Sie aber auch dar­über hin­aus ger­ne – auch tele­fo­nisch oder per Teams/Zoom! Sprechen Sie uns ein­fach an.

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