Drei Pandemiejahre haben das Home-Office zur Norm gemacht, knapp zwei Jahre später fordern einige Arbeitgeber schon, es wieder komplett abzuschaffen. Und die Arbeitswelt? Verändert sich munter weiter. Da stellt sich die Frage: Wo arbeiten wir eigentlich am besten?
Das traditionelle Büro hat an Relevanz verloren und das Home-Office führt oft zu einer gewissen Entfremdung vom Arbeitgeber. Da kommt ein dritter Arbeitsort ins Spiel: Co-Working Spaces. Sie bieten den idealen Mittelweg, fördern Austausch, Kreativität und Kollaboration, während sie gleichzeitig Flexibilität und größere örtliche Unabhängigkeit bieten.
Wir haben Argumente gesammelt, warum der Co-Working Space vielleicht der wichtigste Arbeitsort von allen ist – und Fragen, die Sie sich stellen müssen, damit er dieses Versprechen auch einlöst.
Das Home-Office hat viel zu bieten: Es ermöglicht Flexibilität und Fokus, spart Zeit, fördert selbstbestimmtes Arbeiten. Doch das ständige Arbeiten vom heimischen Küchentisch kann nicht nur zu Rückenbeschwerden führen, sondern vor allem auch zu sozialer Isolation. Es kann sich sogar negativ auf die Identifikation mit dem Arbeitgeber auswirken. Dazu kommt, dass Mitarbeitende im Home-Office weniger sichtbar sind – ein Faktor, der für die berufliche Weiterentwicklung entscheidend sein kann.
Auch das Büro hat nach wie vor seine Berechtigung. Persönlicher Kontakt zum ganzen Team, der Austausch mit Kollegen, Flurfunk und eine professionelle technische Ausstattung sind nahezu unschlagbare Argumente. Dagegen stehen: Kosten und Zeitaufwand fürs Pendeln und fehlende Flexibilität.
Co-Working Spaces vereinen die besten Aspekte von Büro und Home-Office. Sie bieten die technische Ausstattung und Infrastruktur eines Büros und zugleich die Flexibilität des Home-Office.
Sie sind Orte der Begegnung und Kollaboration, fördern die Innovationskraft und wirken Silodenken entgegen, und zwar weil hier Menschen aus unterschiedlichen Abteilungen mit ihren individuellen Hintergründen und Aufgabenbereichen aufeinandertreffen.
Die Mischung aus verschiedenen Perspektiven und Kompetenzen ermöglicht gegenseitiges Verständnis und den Blick auf das „Große Ganze“. Das wiederum stärkt die Identifikation mit dem Unternehmen und fördert das Gemeinschaftsgefühl.
Weil im Co-Working Space nicht die gesamte Belegschaft unterkommen muss, können die flexiblen Büroalternativen zudem dezentraler und damit näher an den Lebensorten der Mitarbeitenden eingerichtet werden.
Nachteil: Die Wahrscheinlichkeit, dass alle Teammitglieder denselben Co-Working Space nutzen, ist eher gering. Daher werden Co-Working Spaces das traditionelle Büro nicht vollständig ersetzen können.
Bevor Sie in einen oder gar gleich mehrere unternehmenseigene Co-Working Spaces investieren, sollten Sie sich einige Fragen stellen:
Die Antworten auf diese Fragen sind entscheidend für die erfolgreiche Nutzung von Co-Working Spaces und ihre Integration in die Firmenstruktur und Unternehmenskultur.
Und wie kann so ein Co-Working Space aussehen? Lassen Sie sich gerne bei uns inspirieren. Wir haben jahrelang einen eigenen Space in Düsseldorf betrieben und berichten gerne. Für visuelle Beispiele empfehlen wir hier einen Blick in unser Projekte: Zur Gestaltung von Arbeitswelten oder zum Team-Office-Prinzip. Natürlich beraten wir Sie gerne auch persönlich.
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