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Ein aus­ge­präg­ter Drang zu Mitbestimmung, der Wunsch nach Sicherheit, gleich­zei­tig aber auch nach Flexibilität, gute Bezahlung, neue Arbeitskonzepte, Ehrlichkeit: Die Wünsche der Generation Z an ihre (ers­te) Stelle sind kom­plex. Hier und da ähneln sie mehr einem Datingprofil als einer Stellenausschreibung.

Für Arbeitgeber bringt die­se Generation aller­dings vie­le posi­ti­ve Eigenschaften mit. Denn sie ist nicht nur enga­gier­ter, son­dern auch treu­er als die Generationen zuvor – vor­aus­ge­setzt, die Rahmenbedingungen stim­men. Was jun­ge Berufseinsteiger wol­len und wie Sie es schaf­fen, ihren Ansprüchen gerecht zu wer­den, erfah­ren Sie in die­sem Artikel.

Berufseinsteiger dürfen anspruchsvoll sein

Die Generation Z ist anspruchs­voll – und das kann sie sich durch­aus leis­ten. Denn für gut aus­ge­bil­de­te Arbeitskräfte sind die Aussichten auf dem Arbeitsmarkt äußerst gut.

Für Arbeitgeber bedeu­tet das aller­dings, dass sie sich im Kampf um die bes­ten Fachkräfte beson­ders auf die Wünsche der jun­gen Absolventen ein­stel­len müs­sen. Und weil die Generation Z ziem­lich genau weiß, was sie will, ist das leich­ter als gedacht.

Das wünschen sich die Berufseinsteiger von heute

Faire Bezahlung von Anfang an: Die Zeit der nicht oder schlecht bezahl­ten Praktika ist end­gül­tig vor­bei. Wer sich aus­su­chen kann, wo er sei­ne Karriere beginnt, will sei­ne Leistung von Beginn an gut bezahlt sehen. Ein ange­mes­se­nes Einstiegsgehalt sowie die Aussicht auf ein hohes Einkommen in der Zukunft sind bei der Wahl des Arbeitgebers für vie­le ent­schei­dend.

Flexible Arbeitsmodelle: Der Generation Z ist das Privatleben wich­ti­ger als die Arbeit. Die soll­te den Alltag nicht auf den Kopf stel­len, son­dern ihn berei­chern. Mehr als 80 Prozent der Berufseinsteiger schät­zen es einer Umfrage der Praktikumsbörse Zenjob zufol­ge, ihre Arbeitszeit frei ein­tei­len zu kön­nen. Gleichzeitig wün­schen sie sich Sicherheit in Form von unbe­fris­te­ten Festanstellungen und Arbeitsplatzsicherheit.

Work-Life-Blending? Nein dan­ke! Rund 80 Prozent der Berufseinsteiger wol­len Privates und Berufliches lie­ber strikt tren­nen und wün­schen sich Zeit für Familie und Freunde sowie Unterstützung bei der Kinderbetreuung. Andererseits haben sie aber kein Problem damit, auch im Urlaub mal wegen der Arbeit kon­tak­tiert zu wer­den.

Anerkennung und per­sön­li­che Entwicklungsmöglichkeiten: Karriere allein zieht nicht mehr, denn die Berufseinsteiger von heu­te wün­schen sich fla­che Hierarchien und mehr Miteinander. Außerdem schät­zen sie es, wenn sie eige­ne Ideen ein­brin­gen kön­nen und posi­ti­ves Feedback bekom­men. Auch selbst­be­stimm­tes Arbeiten mit Raum zur Entfaltung ist ihnen wich­tig. Geben Sie ihnen daher die Chance, eige­ne Erfahrungen zu machen und Dinge ein­fach mal aus­zu­pro­bie­ren.

Arbeitsklima und moder­ne Arbeitsumgebung: Ein Bürostuhl mit Schreibtisch und Standmonitor klingt für Menschen, die mit dem Smartphone auf­ge­wach­sen sind, wenig ver­lo­ckend. Die Generation Z fühlt sich in Arbeitsumgebungen am wohls­ten, die fle­xi­bles Arbeiten an ver­schie­de­nen Orten mit digi­ta­len Tools und aktu­el­ler Soft- und Hardware ermög­li­chen und Raum für Kommunikation und Kollaboration sowie für pro­duk­ti­ve Pausen geben. Ein gutes, ehr­li­ches Arbeitsklima steht eben­falls auf ihrer Wunschliste, genau wie ein aus­ge­feil­tes Onboarding-Konzept.

Persönliche Identifikation: Offenheit für neue Ideen, viel­fäl­ti­ge Aufgaben und das Gefühl, ernst genom­men zu wer­den, sor­gen dafür, dass Einsteiger sich schnell mit dem Unternehmen iden­ti­fi­zie­ren kön­nen. Das ist essen­zi­ell, um ihrem Wunsch einer lang­fris­ti­gen Bindung ans Unternehmen nach­zu­kom­men.

Mit diesen Skills punkten Berufseinsteiger bei Personalern

Die Generation Z weiß, was sie vom Arbeitsleben erwar­tet, und das ist auch gut so. Doch auch von Arbeitgeberseite gibt es Erwartungen, die die jun­gen Talente erfül­len müs­sen. Neben Fachwissen wer­den dabei Soft Skills wie unter­neh­me­ri­sches Denken, Entscheidungsfreude, Lösungs- und Zielorientiertheit, Empathie und sozia­le Kompetenz sowie Kommunikationsfreudigkeit immer wich­ti­ger.

Das dürf­te den Berufseinsteigern aus der Generation Z ent­ge­gen­kom­men. Denn sie wol­len aus­pro­bie­ren, Verantwortung über­neh­men und neue Lösungen ent­wi­ckeln und sind selbst an sozia­ler Verantwortung, Teamdenken und guter Kommunikation inter­es­siert.

Viel mehr als alle ande­ren Generationen zuvor stre­ben die Berufseinsteiger von heu­te nach Sinnhaftigkeit, posi­ti­ven Herausforderungen und neu­en Arbeitsweisen. Arbeitgeber, die ihre indi­vi­du­el­len Talente und Eigenschaften erken­nen und wert­schät­zen und ihnen die Freiheit geben, sie sinn­voll ein­zu­set­zen, stel­len treue, krea­ti­ve und pro­duk­ti­ve Berufsanfänger ein.

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