Es war einmal eine Büroarbeitswelt, in der Arbeitnehmer einen geregelten Tagesablauf hatten. Der Arbeitstag begann um 8 Uhr morgens mit dem Einstechen und endete um 16 Uhr nachmittags mit dem Ausstechen. Dazwischen die immer gleichen Aufgaben, die zu erledigen waren. Jeden Tag, fünf Tage die Woche, ein ganzes Arbeitsleben lang.
Heute ist es normal, dass Sie in einer Woche an vier verschiedenen Orten und stündlich an zehn Aufgaben gleichzeitig arbeiten – und am Tag darauf mal nur Besprechungen haben. Dass Sie an mehreren Tagen hintereinander den gleichen Tagesablauf haben, ist etwa so wahrscheinlich wie die Möglichkeit, dass Sie einen Stechautomaten in freier Wildbahn sehen.
Herzlich willkommen in der schönen, neuen Arbeitswelt! Hier müssen Sie nichts tun, das langweilig oder monoton ist. Das erledigen die Computer für Sie. Und wenn das heute noch nicht so ist, dann spätestens morgen. Für Sie bleiben nur die „besonderen“ Aufgaben. Die, die ein Computer nicht bearbeiten kann. Das klingt nach Spaß, kann aber auch ganz schön anstrengend sein.
Vielleicht haben Sie als Kind davon geträumt, einmal als Feuerwehrmann zu arbeiten. Auch wenn diese Bezeichnung heute nicht in Ihrer Stellenbeschreibung steht: Sie dürfen sich Ihren Job ruhig so vorstellen. Denn in einer Welt, in der intelligente Maschinen uns immer mehr Aufgaben abnehmen, sind Sie immer dann besonders gefragt, wenn es brennt – im übertragenen Sinn, versteht sich. Und dann ist Ihre Arbeit unersetzlich.
Diese Art des Arbeitens verlangt ein hohes Maß an Flexibilität, Stressresistenz und Kreativität. Denn der Arbeitsalltag wird immer weniger berechenbar.
Überall wo monotone, langweilige oder zeitfressende Arbeiten wegfallen, weil sie automatisiert bearbeitet werden können, ruft der Arbeitsalltag nach neuen, individuellen Ideen. All die spannenden Aufgaben, die die Computer Ihnen überlassen, erfordern nämlich Lösungswege jenseits des Bekannten.
Kreativität wird somit zur Schlüsselkompetenz des Büroangestellten. Deshalb braucht es in Zukunft eine ganz andere Art zu arbeiten – und damit einhergehend eine andere Gestaltung von Arbeitszeit und Arbeitsplätzen, mit Fokus auf Strukturen und Umgebungen, die Ideen fördern, zum kreativen Austausch mit Kollegen anregen und Gelegenheit bieten, den Kopf auch mal wieder frei zu kriegen. Denn gute Ideen brauchen Entspannung. Und Stress ist einer der Top-Ideenkiller.
Viele merken mit zunehmender Komplexität ihres Jobs, dass es nicht leicht ist, einen außergewöhnlichen Arbeitsalltag mit ständig wechselnden Anforderungen zu meistern und dabei den Spaß am Arbeiten nicht zu verlieren. Wenn Sie sich jetzt fragen, wie Sie sich und Ihre Mitarbeiter auf (noch) kreativeres Arbeiten vorbereiten sollen, sprechen Sie uns gerne an. Wir haben da einige Ideen – vom Kreativraum bis zur neuen Arbeitswelt (New Work). Und ganz aktuell: Das NEUstart Programm für die Arbeitswelt nach Corona.
Der Titel dieses Artikels ist übrigens inspiriert vom gleichnamigen Album der Band „Mono und Nikitaman“ (ins Album reinhören)
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